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Zähneknirschen (Bruxismus)

Kurzinfo

Vorallem nachts passiert es - ganz unbemerkt - die Zähne pressen aufeinander, reiben und knirschen. Der Zahnarzt nennt so etwas "Bruxismus".

Detailinfo

Die Folgen aus diesem nächtlichen Zähneknirschen können verheerend sein:

- Risse im Zahnschmelz
- Kieferfehlstellungen

In den meisten Fällen, bekommt man davon nichts mit. Jedoch wundert man sich am Morgen, wenn das Kiefer wie bei einem Muskelkater schmerzt.

Erst beim Zahnarztbesuch wird die ganze Misere deutlich.

- abgeriebene Kauflächen
- Schmelzrisse
- überempfindliche Zahnhälse
- verhärtete Kaumuskulatur
- veränderte Kieferpostition
- Entzündungen im Kiefergelenk

Wenn sie das Gefühl haben nächtlichem Zähneknirschen zu leiden, oder ihr Partner sie darauf aufmerksam macht, dass sie nachts komische Knirschgeräusche von sich geben, sollten sie so rasch wie möglich einen Zahnarzt aufsuchen.

Dieser kann ihnen einen Aufbissschiene anpassen. Die Aufbissschiene ist eine durchsichtige Schiene aus Kunststoff und wird vor dem Schlafen gehen über die Zähne gestülpt. So bleiben Ober- und Unterkiefer auseinander und können nicht mehr knirschen.

In einigen Fällen kann ihr Zahnarzt auch eine aufwendig konstruierte Okklusionsschiene anpassen. Diese stellt dann auch zusätzlich die Kieferposition des Unterkiefers ein und stabilisiert die Kaumuskulatur.

Um nicht nur die Symptome sondern auch die Ursache des Zähnekrnirschens zu behandeln könnte eine Physiotherapie und das Erlernen von Entspannungsverfahren helfen.

2016-01-12 00:00:00