Informationen über Dentalphobie - Dentophobie - Zahnarztangst

Kurzinfo:

Die Zahnarztangst auch Dentalphobie, Dentophobie oder Odontophobie genannt, ist eine spezifische Phobie. Die übersteigerte Angst führt fast immer zu einer jahrelangen Vermeidung zahnärztlicher Behandlungen. Häufige aber nicht alleinige Ursache der Zahnarztangst sind negative Erfahrungen. Die erlernten Ängste können sich gegen bestimmte Aspekte der Zahnbehandlung richten, zum Beispiel eine Spritzenangst. Zahnarztpraxen die sich auf Patienten mit Zahnarztangst spezialiseren legen großen Wert auf eine angstmindernde Praxiseinrichtung (beruhigende Musik, Düfte, enstpannende Videowand...). Zur ärztlichen Unterstützung werden z.B. Beruhgungsmittel, Anästhesie, hypnotische Verfahren, spezielle Anti-Angst-Trainings und psychotherapeutische Verfahren eingesetzt.

Methoden - Dentalphobie:

  • Analgosedierung
  • Bei der Sedierung bekommt der Patient ein Medikament, welches ihn in einen leichten Schlaf versetzt. Bei der Analgosedierung wird es in Kombination mit einem Schmerzmittel (z.B. Opiat) verabreicht, welches das Schmerzempfinden reduziert bzw. ausschaltet. Diese oft auch als Kurznarkose bezeichnete Anästhesieform eignet sich bei Angstpatienten ebenso wie bei längeren Eingriffen.

  • Aromatherapie
  • Bachblüten
  • Die Bachblüten-Therapie ist eine der bekanntesten naturheilkundlichen Therapieform. Der englische Arzt Dr. Edward Bach war der erste, der dieses Therapieprinzip erkannte und entwickelte. Eine optimale Blütengabe hat für den Patienten die passende energetische Schwingung, die er gerade braucht. Somit ist die Bach-Blüten-Therapie insbesondere auch in der Therapie der Angst vorm Zahnarzt erfolgreich.

  • Bioresonanztherapie
  • Bei der Bioresonanztherapie handelt es sich um eine ganzheitliche Diagnose- und Therapiemethode, bei der mit Hilfe eines technischen Messgerätes bestimmte Schwingungen des Körpers aufgezeichnet werden. Diese Schwingungen beschreiben nach Meinung der Bioresonanztherapie den Gesundheitszustand des Körpers. Bei ungesunden Schwingungen können diese durch Bioresonanztherapie wieder harmonisiert werden.

  • Homöopathie
  • Die Homöopathie ist eine therapeutische Methode, die vor 200 Jahren von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann begründet wurde. Im Unterschied zur Schulmedizin wird die Krankheit nicht durch den Einsatz von Arzneimitteln, die die Symptome bekämpfen, sondern durch kleinste Mengen von Stoffen, die in hoher Dosis selbst ähnliche Symptome erzeugen behandelt. Bei den homöopathischen Arzneimitteln handelt es sich um stark verdünnte und zusätzlich verschüttelte Substanzen, sogenannte Potenzen, bei denen die Ausgangssubstanz meist chemisch nicht mehr nachweisbar ist.

  • Hypnose
  • Unter Hypnose versteht man ein Verfahren zur Erzeugung eines tranceartigen Bewusstseinszustandes. Es handelt sich um eine Art des Wachseins, jedoch sind die Sinnesorgane weniger aufnahmefähig. Lediglich das Gehör ist nicht davon betroffen, so dass weiterhin Gespräche zwischen Arzt und Patient erfolgen können. Hypnose in der Zahnmedizin bewirkt zunächst eine Empfindungslosigkeit. Somit wird kein Schmerz wahrgenommen. Dadurch sind Spritzen nicht mehr unbedingt notwendig. Des Weiteren kann, je nach Grund der Hypnose, die Angst vor der Behandlung genommen werden. Unangenehme Gerüche sind zwar da, werden aber unter Hypnose nicht wahrgenommen.

  • Kurznarkose
  • Bei dieser Narkoseart werden Ihnen ein Analgetikum und ein Sedativum verabreicht. Die Analgesie schaltet den Schmerz aus und die Sedierung macht Sie ruhiger.

  • Lachgas
  • In der Medizin wird Lachgas gegen den Schmerz zu Narkosezwecken benutzt oder in fixer Kombination von 50 % Lachgas und 50 % Sauerstoff (MEOPA) zur Schmerzbehandlung für kurze, mäßig schmerzhafte chirurgische Eingriffe. Eine weite Verbreitung hat es außerdem als sogenannte titrierbare Lachgas-Sedierung in der Zahnmedizin erlangt. Es ist das älteste und ein relativ nebenwirkungsarmes Narkosemittel.

  • Lokalanästhesie
  • Die Lokalanästhesie ist das gängige Verfahren in der Zahnmedizin. Dabei wird mittels einer Spritze ein Betäubungsmittel verabreicht. Hierbei werden zwei Formen unterschieden. Zum einen kann bei der sogenannten Infiltrationsanästhesie das Anästhetikum im Bereich des zu behandelnden Zahnes gespritzt werden. Zum anderen kann, gerade bei Eingriffen am Unterkiefer, eine Leitungsanästhesie erfolgen.

  • Narkose
  • Oberflächenanästhesie
  • Bei einer Oberflächenanästhesie wird ein Medikament, meist in flüssiger Form auf die Schleimhaut aufgetragen und führt dann zur lokalen Betäubung der Schleimhaut. Insbesondere bei Kindern ist es bewährt vor der Gabe des eigentlichen Lokalanästhetikums.

  • Rauschnarkose
  • Bei dieser Narkoseart werden Ihnen ein Analgetikum und ein Sedativum verabreicht. Die Analgesie schaltet den Schmerz aus und die Sedierung macht Sie ruhiger.

  • Vollnarkose
  • Bei der Vollnarkose wird der Patient vollnarkotisiert. Das bedeutet, er wird künstlich beatmet und überwacht, während der Eingriff erfolgt. Eine Vollnarkose ist mit höheren Risiken verbunden als eine Lokalanästhesie.

Einträge nach Zufallsprinzip
Gärner Peter Johannes Dr.
Zahnarzt
Gärner Peter Johannes Dr.
Wien 1010
Schwedenplatz 2 2 17

Turnock-Schauerhuber Doris Dr.
Zahnärztin
Turnock-Schauerhuber Doris Dr.
Wien 1080
Josefstädter Straße 74

Stillmann Robert Dr.
Zahnarzt
Stillmann Robert Dr.
Wien 1190
Krottenbachstraße 82-861 2 20

Suche
Erfahrungsberichte über bestimmte Methoden und Behandlungsformen