Informationen über Kieferorthopädie - - Kieferorthopädie

Kurzinfo:

Die Kieferorthopädie ist das Teilgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne (Zahnfehlstellung) befasst. Der Inhalt des Fachbereichs wird besser durch die Bezeichnung Kieferregulierung wiedergegeben.

Methoden - Kieferorthopädie:

  • Aktivator (herausnehmbare Zahnspange)
  • Der Aktivator ist in der Funktionskieferorthopädie eine herausnehmbare Zahnspange für Ober- und Unterkiefer in einem Stück. Er besteht aus Plastik und einigen Drahtelementen, zumeist einem oberen und unteren Labialbogen. Bei Bedarf können weitere Drahtelemente gegen Zahnfehlstellungen, eine Nachstellschraube oder Lippenschilde hinzukommen, während Halteklammern unüblich sind. Er ist das älteste und bekannteste Behandlungsmittel der Funktionskieferorthopädie. Anders als sogenannte aktive oder orthodontische Zahnspangen nutzt er als Kraftquelle ausschließlich Mundmuskelkräfte. Aktivatoren dienen zur Behandlung von Bissanomalien in der Wachstumsphase, in erster Linie Unterkiefer-Rücklagen mit oder ohne Tiefbiss.

  • Aligner Therapie
  • Die Aligner-Therapie ist eine kieferorthopädische Behandlungsmethode zur weitgehend unsichtbaren Behandlung von leichteren Zahnfehlstellungen, die mit einer Sequenz von individuell gefertigten, dünnen, durchsichtigen Kunststoffschienen arbeitet. Mit Hilfe eines speziellen Computergrafik-Verfahrens wird ausgehend vom Ist-Zustand der Zahnreihen, der in Kiefermodellen festgehalten wird, ein vorher bestimmtes Behandlungsziel dreidimensional dargestellt und in einzelne Behandlungsphasen unterteilt. Für jede dieser Phasen werden dann die einzelnen individuellen Schienen produziert, die jeweils zirka zwei Wochen lang getragen werden. In dieser Zeit werden die Zähne durch Druckausübung kontinuierlich in die vorher errechnete Richtung bewegt. Dann folgt die nächste Schiene, bis das gewünschte Behandlungsziel erreicht ist. Die Dauer der Behandlung liegt je nach Grad der Fehlstellung üblicherweise zwischen ca. 6 und ca. 18 Monaten.

  • Bionator
  • Der Bionator ist eines in der Kieferorthopädie verwendetes, herausnehmbares Gerät, welches die Bisslage ändern, beziehungsweise eine Bisserhöhung induzieren sollte. Das Besondere am Bionator ist, dass dieser gleich auf beide Kiefer wirkt, ohne dabei aber selbst große Kräfte wirken zu lassen. Ganz im Gegenteil wird die eigene Muskelkraft genützt. Bei jedem Schluckakt und auch beim Sprechen wird die Muskelkraft genützt um den Zahnhalteapparat sukzessiv zu regulieren. Der Bionator dehnt die Muskulatur im Kiefer, diese wird dadurch trainiert, und der Biss wird mit der Zeit normalisiert. Zum Einsatz kommt der Bionator meist bei Kindern und Jugendlichen, um direkt in der Entwicklung sicherzustellen, einen funktionalen Kiefer zu erhalten. Zudem sind die funktionskieferorthopädischen Geräte generell während der Wachstumsphase am wirksamsten.

  • Funktions- und Kiefergelenksdiagnostik/-therapie
  • Gnathologie (oder auch Funktionsdiagnostik) ist eine zahnärztliche Fachrichtung, die sich mit der Artikulation (Verschiebung der Zahnreihen) und Okklusion (Kontakt zwischen den Zähnen es Ober- und Unterkiefers) der Zahnreihen befasst. Dabei wird besonderer Wert auf das optimale Zusammenspiel zwischen Muskeln, Knochen, Gelenken und Okklusion und Zahnhalteapparat gelegt. Außerdem benutzt die Gnathologie besondere Techniken zur Biss- und Abdrucknahme. Ebenfalls wird eine Gelenksaufszeichnung genutzt, um die Bewegungen des Kiefergelenkes zu simulieren. Nur wenn die Grundprinzipien analysiert wurden, ist eine zielführende, erfolgreiche Therapie des Kiefers erreichbar. Sie ist die Grundlage für alle ästhetisch-funktionellen Rekonstruktionen mit oder ohne Implantat, Abrasionsfälle, totale Prothesen und erfolgreiche 12.

  • Funktionsdiagnostik
  • Durch die so genannte Funktionsdiagnostik ist es möglich, das komplette Kausystem des Betroffenen zu simulieren und zu analysieren, sodass beispielsweise die Ursachen einer chronischen oder akuten Störung ausfindig gemacht werden können.

  • Herbstschanier
  • Das Herbstscharnier ist ein kieferorthopädisches Gerät, welches zur Korrektur einer Rücklage des Unterkiefers (Rückbiss) eingesetzt wird. Es handelt sich um eine festsitzende Apparatur bestehend aus Metallrohren, die an den unteren Eckzähnen und den oberen Molaren befestigt werden. Die Rohre werden beim Öffnen des Mundes teleskopartig auseinandergezogen. Die Behandlung dauert ca. sechs bis acht Monate und kann bis zum 30. Lebensjahr durchgeführt werden. Als Alternative bieten sich bei leichteren Fehlstellungen Gummizüge an, bei hochgradigen Fehlstellungen ist eine Kieferoperation notwendig.

  • Kieferchirurgische Operationen
  • Kieferregulierung Basis abnehmbar
  • Herausnehmbare Zahnspangen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sind herausnehmbar. Dadurch können sie leicht und einfach gereinigt werden und stellen z. B. beim Essen, beim Sport oder bei Fototerminen keine Beeinträchtigung dar.

  • Kieferregulierung festsitzend
  • Festsitzende Zahnspangen, die auch Multiband- oder Multibracket-Geräte genannt werden, bestehen in der Regel aus Brackets. Diese kleinen Plättchen aus Metall, Kunststoff oder Keramik werden mit einem Spezialkleber auf die Zähne geklebt und bleiben dort bis zum Abschluss der Behandlung. Durch die einzelnen Brackets wird ein individuell geformter, elastischer Drahtbogen geführt. Durch die vom Draht ausgehenden Zugkräfte werden die Zähne nach und nach in die gewünschte Endposition geführt.

  • Lingualtechnik
  • Unter Lingualtechnik versteht man die Behandlung von Zahnfehlstellungen mit festgeklebten Zahnspangen, die an der Innenseite der Zähne (Zungenseite) unsichtbar angebracht werden. Bei dieser Methode werden Metallbrackets aus Gold oder Stahllegierungen verwendet. Diese werden an der Innenseite des Zahnbogens festgeklebt und sind daher nicht sichtbar.

  • Positioner inkl. Anpassung und Nachkontrolle für ein Jahr
  • Schienentherapie
  • Mit IST-Schienen (Intraorale Schnarch-Therapie) wird eine stufenlose Vorverlagerung des Unterkiefers erreicht und gleichzeitig- nach Ermittlung der optimalen Position des Unterkiefers- die Einengung des Rachenbereiches weitmöglichst aufgelöst. Die Mundatmung ist weiterhin problemlos möglich. Wichtig bei den Therapiegeräten ist die dauerhafte Anwendung durch den Patienten.

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Mladenov Vesselin DDr.
Zahnarzt
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Kuc Kasimir DDr.
Zahnarzt
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Jacobs Konrad Dr.
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